NOCH 1 TAG

Herzlich Willkommen

This text will be replaced

Die Gastgeberstadt Schwedt/Oder

Schwedt/Oder - über 700 Jahre alt und trotzdem eine junge, moderne und großzügige Stadt - präsentiert sich als Gastgeberstadt des Landesfestes mit all seinen Besonderheiten: Als wirtschaftliches Zentrum der Mineralölverarbeitung und Papierindustrie, als Kultur- und Sportstadt und als Nationalparkstadt  im Land Brandenburg.

Die Stadt Schwedt/Oder, ca. 80 km nordöstlich von Berlin gelegen und zugehörig zum Landkreis Uckermark, hat eine sehr wechselvolle 745jährige Geschichte. Der Zweite Weltkrieg brachte noch kurz vor Kriegsende die sinnlose Zerstörung der Stadt. Zu Beginn der 60er Jahre wurde ein Beispiel der Industrialisierung des wirtschaftlich zurückgebliebenen Nordens entwickelt. Aus dem Tabakstädtchen, dass sich mit der Ansiedlung der Hugenotten im 17. Jahrhundert zu einem Zentrum des Tabakhandels und der Tabakverarbeitung entwickelte, entstand eine Industrieansiedlung in einem bisher nicht da gewesenem Ausmaß. Schwedt/Oder wurde Standort für ein modernes Erdölverarbeitungswerk mit bedeutender Kapazität sowie Sitz zwei der modernsten Papierfabriken Mitteleuropas.

Die demografische Gestaltung der Stadt unterlag einem massiven Wandel. Hatte die Stadt im Jahr 1977 noch einen Altersdurchschnitt von 27 Jahren, so liegt dieser gegenwärtig bei 45 Jahren.

Im Jahr 1959 lebten hier knapp 8.000 Einwohner, bis Anfang der 80er Jahre wuchs die Stadt rasant auf 54.000 Einwohner an.

Ab Ende der 80er Jahre hat die Stadt herbe Einwohnerverluste hinnehmen müssen. Es hat sich ein Schrumpfungsprozess auf gegenwärtig 35.000 Einwohner vollzogen.

Viele Abwanderungen waren beruflich motiviert, große attraktive Städte wie Berlin lockten. Das Gesicht der Stadt änderte sich drastisch.

Mitte der 90er Jahre wurde ein mit vielen Ehrungen gewürdigter erfolgreicher Stadtumbau begonnen und mit aller Konsequenz umgesetzt.

Die Stadt mit ihren fünf Stadtteilen hat ihre direkte Lage am Wasser, dem alten Oderarm und der heutigen Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, neu entdeckt und in einem hohen Maße als Wohn- und Erlebnisbereich umgestaltet. Sie bildet darüber hinaus das Tor zum Nationalpark "Unteres Odertal", eine der letzten naturnahen Flussauenlandschaften Mitteleuropas.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Schwedter Großindustrie erstreckt sich die reizvolle Flussniederung des unteren Odertals. Das 1995 zum Nationalpark erklärte Gebiet breitet sich auf einer Strecke von 60 Kilometern von Hohensaaten bis vor die Tore Stettins (Szczecin) aus.

Das 745-jährige Stadtjubiläum 2010 feiert ganz Brandenburg beim Landesfest in der Nationalparkstadt unter dem Motto: Rendezvous in Schwedt. Adler trifft Pipeline!

Wir danken den Sponsoren für die freundliche Unterstützung: Sponsoren Sponsoren Sponsoren Sponsoren Sponsoren Sponsoren